Wissensportal für Fachkräfte der medizinischen Bildgebung: Radiologie durch strukturierte Befundung, datenbasierte Ansätze und multizentrische Forschung weiterentwickeln

Erhalten Sie Zugang zu wegweisender Forschung, innovativen Fallbeispielen und gemeinsamen Projekten, die die Radiologie weltweit vorantreiben. Entdecken Sie unsere Aktivitäten und Produktneuigkeiten und lernen Sie uns als Unternehmen und Team kennen.

Standardisierte Evaluation in mint Lesion unter Verwendung des TGRM-Moduls.

Von der Theorie zur Praxis: Bewertung von g-Werten in mint Lesion

Nach der kürzlich veröffentlichten Analyse der FDA zum g-Wert als prognostischem Marker¹ liegt die Herausforderung für viele Forschungseinrichtungen in der praktischen Umsetzung. mint Lesion bietet eine kommerziell verfügbare Softwareplattform, die das selbe mathematische Modell zur Modellierung der Tumorwachstumsraten mit g-Werten, den die FDA in dieser wichtigen Analyse herangezogen hat, direkt in den Workflow klinischer Studien integriert.

Die mathematische Grundlage

Die FDA-Analyse nutzte ein Regressions-Wachstumsmodell, das von zwei unabhängigen Prozessen ausgeht: exponentiellem Zerfall (d) und exponentiellem Wachstum (g). mint Lesion implementiert die vier spezifischen Modelle, die in dieser Forschung verwendet wurden:

  1. gd: Biexponentielles Wachstum und Zerfall
  2. gx: Nur Wachstum
  3. dx: Nur Zerfall
  4. gdΦ: Wachstum/Zerfall, wobei ein Teil des Tumors abstirbt.

Wenn basierend auf dem definierten p-Wert mehr als ein Modell infrage kommt, zieht mint Lesion das Modell mit dem niedrigsten Akaike-Informationskriterium (AIC) heran, um automatisch das „Best-Fit“-Modell für jeden Patienten auf Basis seiner seriellen Messungen zu bestimmen. Zur zusätzlichen Flexibilität in der Analyse kann das korrigierte AIC (AICc) als Korrektur für kleine Stichprobengrößen angewendet werden.

Warum TGRM in Ihrer nächsten Studie implementieren?

  • Zeit als Variable: Im Gegensatz zu RECIST, das feste Bildgebungsintervalle erfordert, um systematische Fehler zu vermeiden, behandelt TGRM die Zeit als Variable. Dies macht es ideal für Real-World Evidence (RWE) oder retrospektive Analysen, bei denen die Untersuchungspläne variieren können.
  • Volumetrische Präzision: Während das Modell mit Durchmessern arbeitet, bietet die volumetrische Segmentierung von mint Lesion das Potenzial für eine robustere Abschätzung von g, was potenziell die Stichprobengröße reduziert, die zum Nachweis von Behandlungseffekten erforderlich ist.
  • Datenliquidität: mint Lesion erleichtert die Datenliquidität, indem evaluierte Studiendaten und TGRM-Schätzungen zwischen Instanzen ausgetauscht werden können (mint-to-mint). Dies unterstützt standardisierte Datenformate und eine konsistente Berichterstattung über globale Forschungszentren hinweg.

Konfigurierbare Datenanalyse-Extraktion

Der Export der g/d-Tumorwachstumsrate in mint Lesion ist hochgradig konfigurierbar. Anwender können Daten nach spezifischen Läsionslokalisationen filtern (z. B. Fokus nur auf Lebermetastasen), p-Wert-Schwellenwerte für Modellanpassungen auswählen oder die Analyse sogar retrospektiv für abgeschlossene Studien durchführen, um neue Erkenntnisse aus historischen Daten zu gewinnen.

Erfahren Sie mehr über die groß angelegte klinische Analyse der g-Werte durch die FDA in unserer Zusammenfassung.

Entdecken Sie in unserem umfassenden Whitepaper, wie die TGRM-Methodik kleinere Patientendatensätze unterstützen und frühere Go/No-Go-Entscheidungen in der Arzneimittelentwicklung ermöglichen kann.

 

1Justin N Malinou, Jiaxin Fan, Joyce Cheng, Yutao Gong, Yuan-Li Shen, Erin Larkins, An FDA analysis of the association of tumor growth rate, overall survival and progression-free survival in patients with metastatic NSCLCThe Oncologist, 2026.

Ähnliche Inhalte

Ähnliche Inhalte

Ein Bild von einer Person, die einen Gehirnscan auf der Programmoberfläche von mint Lesion™ auf einem Computer betrachtet

Neuro-Onkologie vorantreiben: Mint Medical integriert die neu veröffentlichten RANO 2.0-Kriterien in mint Lesion™

Glioblastome und andere Gliome sind die häufigsten bösartigen primären Hirntumorarten, doch es gibt nur wenige wirksame Therapien. Klinische Forschung…

SABI Jahrestagung 2023

07.10. bis 11.10.2023 DALLAS, TX, USA

Innovation zur Förderung der beruflichen, finanziellen und ökologischen Nachhaltigkeit.

Ein Bild von Radiologen, die auf einen Bildschirm schauen, auf dem das Restaging des HNSCC angezeigt wird

Studie hebt das Potenzial von Radiomics in medizinischen Interventionen hervor

Eine kürzlich an der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführte Studie hebt das Potenzial von Radiomics zur Untersuchung der Effekte einer…