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ESOI-EORTC Workshop "Imaging in Assessing Response to Cancer Therapy" Aus der Perspektive eines Teilnehmers

Nach Abschluss des ESOI-EORTC Workshops "Imaging in Assessing Response to Cancer Therapy" in München wollten wir direkt von den Teilnehmern erfahren, wie sie den Kurs einschätzen.

Wir sprachen mit Dr. Liam Lorentz, einem Radiologen von Capital Radiology aus Pretoria, Südafrika. Dr. Lorentz hat die letzten Tage in München verbracht und sich in einem interaktiven Programm mit Vorträgen, Fallstudien und praktischen Sitzungen intensiv mit Experten und Kollegen ausgetauscht.

Dr. Lorentz, Sie sind aus Südafrika angereist, um an diesem Workshop in Deutschland teilzunehmen. Was hat Sie zu dieser weiten Reise motiviert?

Ich wollte schon seit zwei Jahren an dem ESOI-EORTC RECIST-Workshop teilnehmen. Frühere Verpflichtungen und Termine haben bisher mit den Kursdaten kollidiert. Dieses Jahr habe ich früh geplant,mich zum Reisen verpflichtet und die notwendigen Vorkehrungen getroffen. Es ist ironisch, dass am ersten Tag des Workshops das lokale ESOI-Team mich informierte, dass der nächste RECIST-Workshop in Kapstadt stattfinden würde. Obwohl eine Reisenach Kapstadt immer willkommen ist, bin ich froh, dieses Jahr im schönen München teilnehmen zu können. Ich habe von drei früheren Kursen nur Positives gehört, sowohl von Kollegen aus meiner Heimat als auch von neuen Freunden, die in Europa leben. Ich hoffe, mein Grundwissen über RECIST zu festigen und die erlernten Fähigkeiten zu nutzen, um die Methoden in meiner eigenen Praxis zu optimieren.

Wurden Ihre Erwartungen erfüllt? Welche wichtigen Erkenntnisse werden Sie von diesem Workshop mit nach Hause nehmen?

Ja, die Erwartungen wurden erfüllt. Wir hatten nicht nur die Möglichkeit, an leichteren, unkomplizierten Fällen zu üben, sondern wir wurden auch mit anspruchsvollen, komplexen Fällen konfrontiert. Besonders gut gefallen haben mir die Beurteilungen "jenseits von RECIST" mit modifizierten, Immunreaktion und Lugano-Auswertungen. Die Beispiele warensehr anschaulich, was beim Festigen der Konzepte half. Von grundlegenden Konzepten wie die 'RECIST-Regeln' oder Kriterien bis hin zum WIE man misst und zur Läsionsauswahl, war alles gut vermittelt. Die Sitzung über thorakale Krankheitsmanifestationen war exzellent, gründlich und relevant für die genaue Interpretation von nicht-malignen Erkrankungen.

Sie hatten vor diesem Workshop keine Erfahrung mit mint Lesion™. Wie schnell konnten Sie sich mit der Software vertraut machen?

Schon nach der ersten praktischen Sitzung /Workshop war ich mit dem Großteil der Funktionalitäten vertraut. Sicherlich konnte ich bis zum Mittag die erforderlichen Auswertungen durchführen. Die Tipps, Tricks und Tastenkombinationen, die ich beim Üben der Fälle gelernt habe, waren leicht zu lernen und zu navigieren. Für die Läsionsauswertung und den Follow-up-Vergleich war die Software intuitiv und robust.

Vielen Dank für Ihre Einblicke, Dr. Lorentz!

Vielen Dank an ESOI, EORTC, Mint Medical und Barco für den hervorragend organisierten und durchweg spannenden RECIST-Workshop 2023!

 

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