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Radiologe nutzt mint Lesion für strukturierte Befundung und KI-gestützte Workflows im Lungenkrebsscreening

Wie radiologische Praxen mit mint Lesion am Lungenkrebs-Screening in Deutschland teilnehmen können

Neue Chancen – aber auch wirtschaftliche Unsicherheit

Mit dem Start des Lungenkrebsscreenings (LCS) in Deutschland entsteht für radiologische Praxen eine neue Möglichkeit: zusätzliche Erlöse durch extrabudgetäre Vergütung. Das bedeutet: Wer mehr Fälle bearbeitet, kann auch mehr verdienen.

Gerade für Praxen mit nicht vollständig ausgelasteten CT-Geräten eröffnet sich hier ein attraktives Potenzial, zusätzliche Patient:innen zu untersuchen und die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen.

Gleichzeitig bleibt eine zentrale Unsicherheit:

  • Wie viele Teilnehmer:innen wird es tatsächlich geben?
  • Wie stark schwankt die Nachfrage regional?
  • Lohnt sich eine Investition langfristig? 

Viele Praxen stehen daher vor der gleichen Frage: Wie kann ich am Screening teilnehmen, ohne ein hohes finanzielles Risiko einzugehen?

Die zentrale Herausforderung: Hohe Einstiegskosten bei unklarer Auslastung

Um am LCS teilzunehmen, benötigen Praxen nicht nur ein geeignetes CT-Gerät, sondern auch die passende technologische Infrastruktur.

In der Praxis bedeutet das oft:

  • Investitionen in KI-Software
  • zusätzliche Hardware (z. B. leistungsfähige GPUs)
  • IT-Integration und laufende Wartung
  • Software-Subscriptions  

Diese Anfangsinvestitionen können schnell fünfstellige Beträge erreichen – bei gleichzeitig unklarer Fallzahlentwicklung.

Besonders für inhabergeführte Praxen oder kleinere Ketten stellt das ein erhebliches Risiko dar. Hinzu kommt: Viele Praxen verfügen nicht über eigene IT-Abteilungen und müssten externe Dienstleister einbinden.

Die Folge: Es bedarf Lösungen, die kosteneffizient, einfach integrierbar und sofort einsatzbereit sind.

Niedrige Einstiegshürde durch zentrales Deployment

Mint Medical adressiert genau diese Herausforderung mit einem Ansatz, der speziell für Screening-Netzwerke entwickelt wurde: Die technische Infrastruktur wird im Zweitbefundungszentrum bereitgestellt.

Für Erstbefundungszentren (radiologische Praxen) bedeutet das:

  • keine hohen Anfangsinvestitionen in Hardware oder IT
  • keine komplexe Installation vor Ort
  • kein zusätzlicher Wartungsaufwand
  • schneller Einstieg in das Screening 

Die Praxis kann sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die Durchführung der Untersuchungen und die effiziente Befundung.

Kapazitäten sinnvoll nutzen

Für viele Praxen ist die Auslastung der vorhandenen Geräte ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor. Das Lungenkrebsscreening bietet hier eine konkrete Chance durch zusätzliche Untersuchungen ohne Budgetdeckelung, planbare Prozesse durch standardisierte Abläufe und potenziell höhere Auslastung bestehender CT-Systeme.

Besonders in Regionen mit hoher Teilnehmerquote kann das Screening dann dazu beitragen, die Produktivität der Praxis deutlich zu steigern. In Kombination mit einem angebundenen Zweitbefundungszentrum entsteht ein funktionierendes Netzwerk, das zusätzliche Fälle effizient verarbeitet.

Um auch weitere Kapazitäten sinnvoll nutzen zu können, unterstützt mint Lesion radiologische Einrichtungen durch:

  • strukturierte, leitlinienbasierte Befundung
  • Darstellung und Überprüfung KI-generierter Ergebnisse zur Detektion und Segmentierung von Lungenrundherden
  • direkte Bearbeitung und Validierung der KI-generierten Ergebnisse
  • automatische Aktualisierung der Lung-RADS-Bewertungen entsprechend radiologischer Anpassungen.

Zusammenarbeit mit Zweitbefundungszentren

Die verpflichtende Zweitbefundung ist ein fester Bestandteil des LCS – und gleichzeitig ein potenzieller Engpass.

mint Lesion ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen Erst- und Zweitbefundung durch den automatisierten Austausch von Bild- und Befunddaten, synchronisierte Workflows zwischen den Einrichtungen und einen nachvollziehbaren Konsensus-Workflow.

Interoperabilität für wachsende Praxisstrukturen

Gerade größere radiologische Ketten stehen vor zusätzlichen Anforderungen:

  • Integration in bestehende IT-Landschaften
  • standardisierte Prozesse über mehrere Standorte
  • zentrale Steuerung bei gleichzeitig dezentraler Durchführung 

mint Lesion bietet hier:

  • Integration in bestehende RIS/PACS-Systeme
  • flexible Infrastrukturmodelle
  • standortübergreifende Workflows 

Damit wird die Plattform auch für größere Organisationen zu einer skalierbaren Lösung für das Screening.

Das Lungenkrebsscreening bietet radiologischen Praxen eine neue Möglichkeit: zusätzliche Erlöse durch extrabudgetäre Vergütung sowie eine potenziell bessere Auslastung bestehender Ressourcen. Gleichzeitig erfordert die Teilnahme eine sorgfältige Abwägung von Kosten, Risiko und Effizienz.

mint Lesion unterstützt Praxen dabei, in das Screening einzusteigen. So können radiologische Einrichtungen Screening-Workflows pragmatisch in ihren Alltag integrieren.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, sprechen Sie mit unseren Expert:innen!

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