Das multiple Myelom stellt Radiologen vor eine besondere Herausforderung: Die Erkrankung befällt das Knochenmark oft ungleichmäßig verteilt, klassische Biopsien liefern nur punktuelle Ergebnisse. Die Ganzkörper-MRT hat sich hier als besonders sensitives Verfahren etabliert – kombiniert mit KI-gestützter Automatisierung eröffnet sie völlig neue Möglichkeiten für Diagnostik und Therapiesteuerung.
Im Interview spricht Prof. Christina Messiou (The Royal Marsden NHS Foundation Trust, Institute of Cancer Research London) darüber, wie die Integration eines KI-Algorithmus in mint Lesion die Befundung verändert, warum automatisierte Metriken wie Skelett-Segmentierung, Fettfraktion und longitudinale Verlaufskurven klinisch entscheidend sind – und wohin sich die Präzisionsmedizin bei Myelom in den kommenden Jahren entwickelt.
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