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Erfahrungsbericht von Dr. Madelaine Hettler aus der Forschung: Der Template Designer im Einsatz

Strukturierte und gut organisierte Daten sind ein wesentlicher Baustein für erfolgreiche Forschung und klinische Projekte. Mit dem Template Designer steht ein Werkzeug zur Verfügung, das Ärzt:innen und Forschenden ermöglicht, Bild- und klinische Daten flexibel und übersichtlich zu erfassen, ohne dass tiefgehende technische Kenntnisse erforderlich sind. Doch wie funktioniert das in der Praxis – und wie alltagstauglich ist das Tool wirklich?

Darüber haben wir mit Dr. Madelaine Hettler gesprochen, Ärztin in Weiterbildung am Sarkomzentrum der Universitätsmedizin Mannheim. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Jens Jakob leitet sie das RACOON-SAGA-Projekt im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM). Ziel des Projekts ist es, die prätherapeutische Charakterisierung von Weichgewebesarkomen zu verbessern und damit die Grundlage für eine optimierte Therapieentscheidung zu schaffen.

Wie und in welchem Rahmen wurde der Template Designer von Ihnen genutzt?

Im Rahmen des RACOON-SAGA-Projekts im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) habe ich – beziehungsweise haben wir – intensiv mit dem Mint Medical Template Designer gearbeitet. In unserem Projekt geht es darum, MRT-Daten gemeinsam mit klinischen und prognostischen Daten auszuwerten. Dafür bietet der Template Designer eine sehr gute und übersichtliche Plattform.

Konkret haben wir den Template Designer genutzt, um unser Projekt zum Thema Weichgewebesarkome auszuarbeiten. Ziel ist es, funktionelle Parameter aus MRT-Bildern zu analysieren und gleichzeitig klinische Daten systematisch zu erfassen. Der Template Designer gibt uns die Möglichkeit, all diese Informationen in einer klaren Struktur zusammenzuführen: von den Messungen in der Bildgebung bis hin zu Parametern wie dem Alter der Patient:innen, dem genauen Tumorsubtyp oder den eingesetzten Therapien.

Wie bewerten Sie die Benutzerfreundlichkeit des Template Designers?

Insgesamt fand ich es sehr angenehm, mit dem Template Designer zu arbeiten. Am Anfang braucht man natürlich ein wenig Zeit, um sich mit den Funktionen vertraut zu machen, aber danach war er sehr intuitiv und benutzerfreundlich gestaltet. Das heißt, man muss nicht unbedingt Radiologin sein, um damit arbeiten zu können – ich selbst kam sehr gut damit zurecht.

Besonders hilfreich war, dass bereits alle relevanten Messungen für die Bilder hinterlegt sind, die man dann einfach einfügen kann. Für die klinischen Daten gab es zudem vielfältige Möglichkeiten: sowohl Multiple-Choice- als auch Freitextfragen. Damit konnten wir alles erfassen, was für unser Projekt wichtig war. Vor allem die Multiple-Choice-Optionen machen es den Anwender:innen sehr leicht, da man nur noch anklicken muss – so lassen sich die benötigten Daten schnell und unkompliziert erfassen.

Welchen Gesamteindruck konnten Sie während der Nutzung des Template Designers gewinnen?

Der Template Designer bietet eine sehr übersichtliche Plattform, die jederzeit einen klaren Überblick über Bild- und klinische Daten ermöglicht. Das fand ich sehr angenehm. Und genau darin sehe ich auch den entscheidenden Vorteil – dass wir die klinischen Daten parallel zu den Bilddaten erheben und korrelieren können.

Die Handhabung der Messungen war sehr einfach. Auch ich als Chirurgin habe mich sehr gut zurechtgefunden und konnte die Messungen so durchführen, wie ich es mir vorgestellt habe. Eine Messung war zunächst nicht hinterlegt, aber gemeinsam mit dem Team von Mint konnten wir schnell eine Lösung finden. Mittlerweile sind alle benötigten Messungen verfügbar, sodass wir den Template Designer optimal nutzen können.

Schauen Sie sich das Interview mit Dr. med. Hettler über den Template Designer auf YouTube an

Das Gespräch mit Dr. Hettler zeigt: Der Template Designer kann in Forschungsprojekten eine Brücke schlagen zwischen Bildgebung und klinischen Daten – und damit einen wichtigen Beitrag zur strukturierten Datenerfassung leisten.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Hettler für die Einblicke in ihre Arbeit mit dem Template Designer.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten des Template Designers erfahren möchten oder überlegen, wie strukturierte Daten Ihre Forschung oder klinischen Abläufe unterstützen können, kommen Sie gerne auf uns zu.

 

Dr. med. Hettler ist Ärztin in Weiterbildung an der Chirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim und koordiniert gemeinsam mit Prof. Dr. med. Jens Jakob das RACOON-SAGA-Projekt.  Für ihre wissenschaftliche Arbeit wurde sie 2024 mit dem Forschungsförderpreis der Deutschen Sarkom-Stiftung ausgezeichnet. Bei Fragen zum RACOON-SAGA-Projekt, erreichen Sie das Team unter sarkomchirurgie@umm.de.

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