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Frau schaut sich die Mint Medical und contextflow Webinare zum Lungenkrebs-Screening in Deutschland auf YouTube an
Webinarreihe zu verschiedenen Aspekten des Lungenkrebs-Screenings in Deutschland

Webinarreihe: Lungenkrebs-Screening in Deutschland - Von der Evidenz zur Umsetzung

Lungenkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Ursachen krebsbedingter Mortalität. In Deutschland stellt die Einführung eines nationalen Lungenkrebs-Screening-Programms einen wichtigen Schritt hin zu früherer Diagnose und verbesserten Behandlungsergebnissen dar.

Das Programm basiert auf einer soliden wissenschaftlichen Evidenz, darunter große internationale Studien wie NLST und NELSON, die eine signifikante Reduktion der Mortalität durch Früherkennung gezeigt haben. [1]

Die Überführung dieser Erkenntnisse in die klinische Praxis erfordert jedoch mehr als nur Technologie. Notwendig sind klar definierte Workflows, technische Standards sowie ein strukturiertes Datenmanagement über verschiedene Akteure hinweg.

Gemeinsam mit contextflow haben wir eine Webinarreihe ins Leben gerufen, die unterschiedliche Aspekte des Lungenkrebs-Screenings in Deutschland beleuchtet. Auf dieser Seite stellen wir die ersten drei Sessions vor und bündeln alle wichtigen Informationen an einem Ort.

Möchten Sie erfahren, wie sich Lungenkrebs-Screening effizient und skalierbar umsetzen lässt? Sprechen Sie mit unseren Expert:innen.

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Webinarreihe: Einblicke in das Lungenkrebs-Screening in Deutschland

#1: Inhalte, Umsetzung und Herausforderungen

Diese Session bietet eine umfassende Einführung in die medizinische Begründung und den regulatorischen Rahmen des Lungenkrebs-Screenings in Deutschland.

Expert:innen betonen die Bedeutung der Früherkennung mittels Low-Dose-CT (LDCT), die es ermöglicht, Tumoren von späten, häufig nicht heilbaren Stadien in frühere, behandelbare Stadien zu verlagern. Gleichzeitig werden zentrale Herausforderungen wie Strahlenexposition, falsch-positive Befunde und Überdiagnosen thematisiert.

Das Webinar gibt zudem einen Überblick über den aktuellen rechtlichen Stand in Deutschland, einschließlich technischer Anforderungen an Bildgebungssysteme sowie der verpflichtenden Nutzung KI-basierter Software zur Detektion von Lungenrundherden.

Zum Zeitpunkt des Webinars war die Vergütung durch die gesetzliche Krankenversicherung noch nicht abschließend geregelt. [Diese Information wurde inzwischen aktualisiert – mehr dazu hier.]

Referenten: Professor Hans-Ulrich Kauczor (Universität Heidelberg) und Professor Jörg Barkhausen (Universität zu Lübeck), führende Experten im Bereich Lungenkrebs-Screening, die maßgeblich an der Ausarbeitung der medizinischen und regulatorischen Grundlagen für die Implementierung des Programms in Deutschland und Europa beteiligt waren.

Lungenkrebs-Screening Webinar 1: Prof. Kauczor und Prof. Barkhausen
Sehen Sie sich das vollständige Webinar mit Prof. Kauczor und Prof. Barkhausen auf YouTube an

#2: Workflow und Struktur

Das zweite Webinar konzentriert sich auf die praktische Umsetzung des Screening-Programms sowie die Anforderungen an teilnehmende Einrichtungen.

Behandelt werden unter anderem die Einschlusskriterien für Teilnehmende, Zertifizierungsanforderungen für Radiolog:innen sowie der strukturierte Ablauf mit zuweisenden Ärzt:innen, Erstbefunder:innen und spezialisierten Zweitbefunderzentren.

Darüber hinaus werden technische Anforderungen an CT-Systeme erläutert und die Bedeutung digitaler Plattformen für den Datenaustausch und die Koordination zwischen allen beteiligten Akteuren hervorgehoben.

Referenten: Dr. Anna Höink (Universitätsklinikum OWL) und Dr. Jan-Philip Herring (Klinikum Ibbenbüren), beide Mitglieder der „Lung Cancer Early Detection Taskforce“.

Sie möchten erfahren, wie strukturierte Workflows und interoperable Systeme diese Prozesse unterstützen können? Kontaktieren Sie unser Team.

Lungenkrebs-Screening Webinar 2: Prof. Höhink und Prof. Herring
Sehen Sie sich das vollständige Webinar mit Prof. Höhink und Prof. Herring auf YouTube an

#3: Zufallsbefunde – Komplexität sinnvoll managen

Das dritte Webinar widmet sich einem der anspruchsvollsten Aspekte des Lungenkrebs-Screenings: dem Umgang mit Zufallsbefunden.

Auf Basis internationaler Leitlinien und praktischer Erfahrungen wird gezeigt, wie sich klinische Relevanz mit dem Ziel in Einklang bringen lässt, unnötige Verunsicherung bei Patient:innen zu vermeiden. Im Mittelpunkt steht das Prinzip „Keep it simple“ – berichtet werden sollten nur Befunde mit klinischer Konsequenz.

Zu den relevanten Befunden zählen beispielsweise Aortenaneurysmen, ausgeprägtes Emphysem oder suspekten Läsionen in anderen Organen. Gleichzeitig sollten geringfügige oder stabile Befunde dokumentiert werden, ohne unnötige weiterführende Diagnostik auszulösen.

Das Webinar zeigt außerdem, wie standardisierte Befundungsansätze – wie sie in etablierten Programmen, etwa im Vereinigten Königreich, eingesetzt werden – eine konsistente und effiziente Entscheidungsfindung unterstützen können.

Referentin: Professor Maria-Katharina Ganten, Expertin mit umfassender Erfahrung im britischen Lungenkrebs-Screening-Programm.

Lungenkrebs-Screening Webinar 3: Prof. Ganten
Sehen Sie sich das vollständige Webinar mit Prof. Ganten auf YouTube an

Von der Evidenz zur Umsetzung

Das Lungenkrebs-Screening in Deutschland entwickelt sich zunehmend von einem Konzept hin zur praktischen Realität. Der Erfolg wird maßgeblich von strukturierten Prozessen, verlässlichem Datenmanagement und einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einrichtungen abhängen.

Mint Medical unterstützt diese Anforderungen mit Softwarelösungen für standardisierte Datenerfassung, strukturiertes Reporting und Interoperabilität – und trägt so zur skalierbaren und effizienten Umsetzung von Screening-Programmen bei.

Erfahren Sie, wie mint Lesion Ihre Prozesse im Lungenkrebs-Screening unterstützen kann – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

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[1] Charlotte Poon et al. 2022. Should we screen for lung cancer? A 10-country analysis identifying key decision-making factors.” Health Policy, 126.9: 879-888. https://doi.org/10.1016/j.healthpol.2022.06.003.

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