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Radiologe nutzt mint Lesion für strukturierte Befundung und KI-gestützte Auswertung im Lungenkrebsscreening

Lungenkrebs-Screening in Deutschland: Wie mint Lesion Radiolog:innen im klinischen Alltag unterstützt

Eine neue Ära der Früherkennung – und neue Anforderungen

Mit der Einführung des bundesweiten Lungenkrebs-Screenings ab 2026 beginnt für Radiolog:innen in Deutschland eine neue Phase der Früherkennung. Standardisierte Low-Dose-CTs, klare Einschlusskriterien und verpflichtende Zweitbefundungen erhöhen die diagnostische Qualität – bringen aber auch deutlich mehr Komplexität und Arbeitsaufwand mit sich.

Lungenkrebs-Screening bedeutet heute mehr als reine Bildinterpretation:
Es erfordert strukturierte Befundung, sichere Verlaufsbeobachtung, enge Abstimmung mit Zweitbefundungseinrichtungen und eine konsequente Orientierung an Leitlinien.

Genau hier setzt mint Lesion an.

Strukturierte Befundung – konsistent und leitlinienkonform

Im Lungenkrebs-Screening ist die strukturierte Befundung Voraussetzung für Qualität, Vergleichbarkeit und regulatorische Konformität. Unterschiedliche Interpretationen und uneinheitliche Berichte können direkte Auswirkungen auf Therapieentscheidungen und Nachsorge haben.

mint Lesion ermöglicht eine vollständig strukturierte Befundung auf Basis aktueller Leitlinien wie Lung-RADS und integriert diese nahtlos in den klinischen Workflow. Radiolog:innen werden dabei aktiv durch den Befundungsprozess geführt, ohne in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt zu sein.

Die Plattform unterstützt unter anderem durch:

  • automatisch generierte, strukturierte Befunde
  • integrierter Lung-RADS-Klassifikation
  • automatische Berechnung von VDT, Brock Score sowie NELSON- und ESTI-Kriterien
  • kontinuierlichen Updates entsprechend neuer Leitlinien
  • Berücksichtigung der klinisch relevanten Nebenbefunde

Dadurch entsteht ein einheitlicher, reproduzierbarer Befundungsprozess, der zur diagnostischen Sicherheit beiträgt und die interdisziplinäre Kommunikation unterstützt. So entsteht Vergleichbarkeit über Zeit und über Standorte hinweg.

KI im Workflow – Unterstützung ohne Kontrollverlust

Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Bestandteil des Screening-Programms. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Qualität der Algorithmen, sondern vor allem deren sinnvolle Integration in den klinischen Alltag.

mint Lesion bindet KI unterschiedlicher Drittanbieter direkt in bestehende RIS/PACS-Workflows ein und schafft so eine enge Verzahnung zwischen automatisierter Analyse und radiologischer Expertise. KI-Ergebnisse werden nicht isoliert dargestellt, sondern sind unmittelbar im Arbeitskontext verfügbar und bearbeitbar.

Radiolog:innen profitieren von:

  • Start des Workflows aus dem RIS/PACS heraus
  • automatischer Detektion und Segmentierung von Lungenrundherden
  • direkter Bearbeitung und Validierung  der KI-generierten Ergebnisse
  • automatische Aktualisierung der Lung-RADS-Auswertung nach Anpassungen
  • Quantifizierung von Emphysem und Koronarkalk
  • Übertragung der strukturierten Auswertung in den radiologischen Befund im RIS 

So bleibt die finale Entscheidung jederzeit beim Menschen. Gleichzeitig reduziert die KI den manuellen Aufwand und unterstützt bei der schnellen und präzisen Auswertung großer Datenmengen. Das Ergebnis ist ein effizienter, transparenter Workflow, der klinische Kontrolle mit technologischer Unterstützung verbindet.

Workfloweffizienz durch Automatisierung

Mit der Einführung des Lungenkrebs-Screenings steigt nicht nur die Anzahl der Untersuchungen, sondern auch die Komplexität der Prozesse. Ohne gezielte Unterstützung führt dies schnell zu erhöhtem Zeitdruck und potenziellen Ineffizienzen. 

Mint Lesion unterstützt hier gezielt, beispielsweise durch One-Click-Bestätigung und einfache Anpassung von Läsionen, Follow-up-Empfehlungen auf Basis aktueller Leitlinien und eine übersichtliche, zeitbasierte Darstellung von Verlaufsdaten. Dadurch wird aus einer Vielzahl komplexer Einzelschritte ein strukturierter Workflow. Radiolog:innen können sich so stärker auf die klinische Bewertung konzentrieren.

Ebenso entscheidend ist die nahtlose Integration in den radiologischen Befundungsworkflow im RIS – insbesondere im Kontext der KV-Abrechnung und der Weitergabe der Befunde an die Teilnehmenden des Lungenkrebs-Screenings.
mint Lesion sorgt für eine automatische Rückführung aller Ergebnisse in die Bestandssysteme. Der Workflow beginnt im RIS/PACS und endet dort auch wieder – durchgängig, integriert und ohne Medienbrüche.

Zweitbefundung ohne Reibungsverluste

Die verpflichtende Doppelbefundung ist ein zentrales Element des deutschen Lungenkrebs-Screenings, stellt jedoch viele Einrichtungen vor organisatorische und technische Herausforderungen. Insbesondere die Abstimmung zwischen Erst- und Zweitbefundungseinrichtungen sowie die Sicherstellung sicherer Datenübertragung und konsistenter Daten können komplex und zeitaufwendig sein.

mint Lesion integriert die Zweitbefundung vollständig in den digitalen Workflow und ermöglicht so eine strukturierte und transparente Zusammenarbeit – unabhängig vom Standort und ohne Workflow-Brüche.

Die Plattform bietet:

  • integrierte Zweitleser-Workflows
  • einfache Zuweisung von Fällen
  • Konsensusberichte mit vollständiger Nachvollziehbarkeit
  • Synchronisation zwischen Standorten in Echtzeit 

Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare und regelkonforme Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

Longitudinale Patientenbetreuung leicht gemacht

Lungenkrebs-Screening ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der eine zuverlässige Verlaufsbeobachtung über mehrere Jahre hinweg erfordert. Gerade hier zeigt sich die Stärke strukturierter Daten und digitaler Unterstützung.

mint Lesion ermöglicht eine umfassende longitudinale Analyse, bei der alle relevanten Informationen übersichtlich und kontextbezogen dargestellt werden. Veränderungen lassen sich schnell erkennen und fundiert bewerten.

Radiolog:innen profitieren von:

  • Einbeziehung bereits vorliegender Studien in die aktuelle Auswertung
  • Erprobter und zuverlässiger Bilddatensynchronisierung
  • strukturierter Verlaufskontrolle von Läsionen über mehrere Jahre hinweg
  • automatischer Berechnung von Wachstumsparametern wie der Volumenverdopplungszeit (VDT)
  • klarer Visualisierung der Patientenhistorie in Form von Zeitachsen
  • leitlinienbasierten Empfehlungen für die weitere Nachsorge

So entsteht eine verlässliche Grundlage für datenbasierte Entscheidungen – sowohl im Einzelfall als auch im Rahmen standardisierter Screening-Prozesse.

Das Lungenkrebs-Screening in Deutschland bringt neue Herausforderungen – aber auch die Chance, Diagnostik auf ein neues Niveau zu heben.

mint Lesion hilft Radiolog:innen dabei, effizient, strukturiert und leitlinienkonform zu arbeiten – ohne Kompromisse bei der Workflow-Effizienz und der diagnostischen Qualität. Wenn Sie mehr erfahren möchten, machen Sie hier einen Termin mit unseren Expert:innen.

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