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Kooperation mit Charité und HTW Berlin

Ein tieferes Verständnis der molekularen und physiologischen Mechanismen der Erkrankung Multiple Sklerose (MS) trägt zur Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Therapie bei. Bei der Bestimmung der Wirkweise dieser Medikamente und bei der Optimierung von Behandlungsstrategien spielen medizinische Bilddaten eine entscheidende Rolle. „Obwohl die Magnet-Resonanz-Tomographie bereits seit Jahrzehnten als wichtigster paraklinischer Parameter in der Diagnose und Verlaufsbeurteilung der MS etabliert ist, stellt die Überwachung des Therapieansprechens weiterhin eine große Herausforderung dar.“ meint Dr. Jens Würfel von der Charité-Universitätsmedizin Berlin. „Gerade auch bei zum Teil hoher Läsionslast, also einer Vielzahl von kleinen Entzündungsherden im Gehirn müssen diese auf verschiedenen Bildsequenzen über viele Untersuchungen hinweg begutachtet und verglichen werden.“

In einem vom BMWi geförderten Forschungsvorhaben erforscht die Mint Medical in den kommenden zwei Jahren zusammen mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin neue Verfahren zur computergestützten und standardisierten Quantifizierung von MS-Läsionen im Krankheits- und Therapieverlauf. Dr. Jens Würfel fasst die Perspektiven wie folgt zusammen: „Wir erhoffen uns eine schrittweise Automatisierung und dadurch Beschleunigung vieler mühevoller Routineaufgaben bei der Befundung, und darüber hinaus eine neue Qualität durch strukturierte und klar nachvollziehbare Befundberichte.“