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Herausforderung Mixed Response

Im Zeitalter der personalisierten Medizin spielen moderne zielgerichtete Therapien eine zunehmend wichtige Rolle bei der Behandlung von Krebspatienten. Klinische Studien belegen bereits ein gutes Ansprechverhalten auf neue Therapeutika, wie beispielsweise Sorafenib bei HCC- und RCC-Tumoren oder Imatinib bei GIST. Aufgrund der modernen zielgerichteten Therapien und zunehmend multimodalen Therapieansätze stehen onkologische Arbeitsabläufe sowie die radiologische Bilddiagnostik vor neuen Herausforderungen und Chancen.

Eine der Herausforderungen im Therapiemonitoring ist das zunehmende Auftreten eines Mixed Responses unter zielgerichteten Therapien. Ein typisches Beispiel dafür ist die Behandlung mit Vemurafenib bei metastasiertem B-RAF-mutiertem Melanom. Aufgrund der spontanen Resistenzentwicklung ist ein Ansprechen auf Vemurafenib meist nicht dauerhaft. Eine frühzeitige Diagnose einer fortschreitenden Erkrankung steigert die Wirksamkeit von Folgetherapien, beispielsweise mit dem monoklonalen Antikörper Ipilimumab.

Eine 44-jährige Patientin mit metastasiertem Melanom wurde mit Vemurafenib behandelt, die radiologische Evaluation erfolgte nach RECIST 1.1. In einer ersten Follow-Up CT-Untersuchung acht Wochen nach Therapiebeginn (Baseline) wurde ein Mixed Response beobachtet… Lesen Sie mehr (Artikel in englischer Sprache).